Der Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst 2026
Preisverleihung am 25. Oktober im Kunstmuseum Lände
Der Hilde-Broër-Preis ist eine gemeinsame Auszeichnung der Gemeinde Kressbronn a. B. und der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst e. V. Er wird seit 2005 für ein herausragendes Lebenswerk auf dem Gebiet der Medaillenkunst verliehen. In diesem Jahr wird im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Kunstmuseum Lände die Künstlerin Agatha Kill ausgezeichnet.
Die Preisträgerin 2026: Agatha Kill
Agatha Kill, 1948 in Bonn geboren, arbeitet als Bildhauerin, Medailleurin und Schmuckgestalterin. Von 1970 bis 1977 studierte sie Bildhauerei sowie Edelmetall- und Schmuckgestaltung an den Kölner Werkschulen und an der Fachhochschule für Kunst und Design Köln. Nach einem Studienaufenthalt in Berlin arbeitete sie zunächst in Köln; heute lebt und arbeitet sie in der Südpfalz.
Ihr Werk bewegt sich zwischen Skulptur, Zeichnung, Schmuck und Medaillenkunst. Wiederholte Aufenthalte als archäologische Zeichnerin in der Türkei, Nordafrika und Südspanien gaben ihrer künstlerischen Arbeit wichtige Impulse. Seit 1992 werden ihre Arbeiten für den deutschen Beitrag zu internationalen FIDEM-Weltausstellungen ausgewählt. Werke von Agatha Kill befinden sich unter anderem in Sammlungen des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin, des British Museum in London, des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg und des Museums für Angewandte Kunst Köln.
Agatha Kill
links: Tafelbild mit Portraits des Schweizer Architekten Peter Zumthor
unten: Georg-Forster-Medaille des Landtag Rheinland-Pfalz
Preisverleihung am 25. Oktober
Die Preisverleihung findet am 25. Oktober um 10:00 Uhr im Kunstmuseum Lände in Kressbronn am Bodensee statt. Die Laudatio hält Ulf Dräger vom Landesmünzkabinett Sachsen-Anhalt.
Ausgewählte Werke der Preisträgerin und vorheriger Preisträger*innen und die Begleitausstellung zum künstlerischen Umfeld Hilde Broërs sind im Kunstmuseum Lände bis zum 29. November 2026 zu sehen